Die Kooperation von Gelb-Weiß Görlitz mit dem Holtendorfer SV trägt erste Früchte.
„Leistungsorientiert“ heißt das (neue) Zauberwort, wenn man beim
Holtendorfer SV und beim NFV Gelb-Weiß Görlitz vom Nachwuchsfußball
spricht. Beide Vereine kooperieren seit Beginn dieser Saison
miteinander, mit dem Ziel, in allen Altersklassen mindestens in der
Bezirksliga zu spielen und Talenten die Chance zu geben, in Görlitz und
Holtendorf das Rüstzeug zu erwerben, um später einmal den Sprung in die
Landes- oder gar Oberligamannschaft in Görlitz oder in anderen Vereinen
zu schaffen. Der Holtendorfer SV hat im Kleinfeldbereich den Hut auf,
der NFV bei allen Großfeldmannschaften. Dass diese Zusammenarbeit
Früchte trägt, ist bei den D-Junioren des Holtendorfer SV sichtbar.
„Wir haben vor der Saison zwei Wochen lang Sichtungstrainings
durchgeführt. Insgesamt 40 Spieler waren da, und wir haben die Besten
für unser Team ausgesucht“, sagt Trainer Ronald Starke.
Jetzt spielen die größten Talente aus Görlitz und Holtendorf in einer
Mannschaft, messen sich zweimal pro Woche auch im Training miteinander
und verbessern sich so weiter. Die besten Spieler, Libero Dirk Lange
und Spielmacher Daniel Gehdt, trainieren außerdem zweimal pro Woche im
Trainingsstützpunkt in Hagenwerder. Daniel Gehdt ist dabei
Sachsenauswahl-spieler und damit im Blickfeld der Dresdner Sportschule.
„Wir sind Herbstmeister geworden und liegen jetzt, zwei Spiele später auf dem Tabellenplatz“, sagt Starke. Seine Mannschaft befindet sich damit im Soll. Die ersten drei Mannschaften steigen in die Bezirksliga, vor dem Vierten haben die Holtendorfer sieben Punkte Vorsprung. Dass sie auch eine Klasse höher bestehen könnten, haben die Jungs erst kürzlich in der Halle bewiesen, als sie sich in der Bezirksmeisterschafts-Vorrunde als Sieger durchsetzten – vor den höherklassigen Mannschaften aus Niesky, Zittau, Bautzen und Neugersdorf.
„Die Kinder merken, dass das intensivere Training und die bessere Auswahl an Spielern etwas bringen, sie Erfolge feiern. Das motiviert zusätzlich“, sagt Starke. In der kommenden Saison sei es das Ziel, dreimal pro Woche zu trainieren, wobei die Spieler mit dem Vereinsbus von zu Hause abgeholt und auch wieder zurückgeschafft werden. Bei diesem Engagement muss einem auch um den neuen D-Junioren-Jahrgang keine bange sein, denn Talente gibt es genug. (jbl)
„Wir sind Herbstmeister geworden und liegen jetzt, zwei Spiele später auf dem Tabellenplatz“, sagt Starke. Seine Mannschaft befindet sich damit im Soll. Die ersten drei Mannschaften steigen in die Bezirksliga, vor dem Vierten haben die Holtendorfer sieben Punkte Vorsprung. Dass sie auch eine Klasse höher bestehen könnten, haben die Jungs erst kürzlich in der Halle bewiesen, als sie sich in der Bezirksmeisterschafts-Vorrunde als Sieger durchsetzten – vor den höherklassigen Mannschaften aus Niesky, Zittau, Bautzen und Neugersdorf.
„Die Kinder merken, dass das intensivere Training und die bessere Auswahl an Spielern etwas bringen, sie Erfolge feiern. Das motiviert zusätzlich“, sagt Starke. In der kommenden Saison sei es das Ziel, dreimal pro Woche zu trainieren, wobei die Spieler mit dem Vereinsbus von zu Hause abgeholt und auch wieder zurückgeschafft werden. Bei diesem Engagement muss einem auch um den neuen D-Junioren-Jahrgang keine bange sein, denn Talente gibt es genug. (jbl)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 21.01.2010