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Jens Jeremies

Vielen langjährigen Görlitzer Fans ist der Name Jeremies ein Begriff. Mit Vater Günter wechselte in den 50er Jahren der Erfolg an die Neiße – der Aufstieg der Mannschaft zum höherklassigen DDR-Fußball begann nicht ohne große Hilfe des agilen Mittelstürmers. Sohn Michael schnürte ebenfalls für die BSG Motor WAMA die Töppen. Im Gegensatz zu seinem Vater ging es bei dem gestandenen Abwehrspieler aber eher ums Tore verhindern. Bruder Jens wechselte mit 12 Jahren von Motor zur SG Dynamo Dresden, wo er als A-Jugendlicher und als Nachwuchskader Bundesligaluft schnuppern durfte und prompt vom TSV 1860 München abgeworben wurde. Sein Debüt als Nationalspieler gab er am 15. November 1997 beim 3:0 gegen Südafrika in Düsseldorf. Es folgten 55 Länderspiele, darunter das WM-Finale 2002 als absoluter Höhepunkt seiner Nationalmannschaftskarriere! 1998 schließlich der Wechsel zum FC Bayern München, mit dem er 6mal Deutscher Meister, 4mal DFB-Pokalsieger, Champions-League und Weltpokalsieger 2001 wurde. 2006 beendete Jeremies eine der erfolgreichsten Karrieren des deutschen Fußballs, obwohl auch ihm in der Jugend bei der SG Dynamo nicht immer eine solche Laufbahn zugetraut wurde.
Quellen und weitere Informationen: Chronik TOOORE FÜR GÖRLITZ und wikipedia

Publiziert am: Freitag, 03. Juli 2009 (11870 mal gelesen)
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