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Heiko Scholz

Eine Karriere über Umwege erlebte Heiko Scholz. Über Dynamo Görlitz wurde er zum Leistungszentrum der SG Dynamo Dresden delegiert, wo man ihn für zu klein und körperlich ungeeignet hielt. Zurück in Görlitz bei der ISG Hagenwerder begann für ihn der „2. Bildungsweg“. Die BSG Chemie Leipzig – der geliebte Underdog und auf Seiten der Fans bis weit in die 80er hinein die wahre Nummer 1 in Leipzig – war für ihn das Sprungbrett zum Spitzenfußball. Nach 2 Jahren erfolgte 1986 der Wechsel von der „kleinen“ BSG zum FC Lokomotive Leipzig. 1990 schließlich die Rückkehr zu dem Verein, der ihm einst die Tauglichkeit als Top-Fußballer absprechen wollte. Für Dynamo Dresden spielte Scholz in der Oberliga der untergehenden DDR sowie in der 1. Bundesliga. 1992 der Wechsel zu Bayer Leverkusen, der ihm nach seinen 7 Einsätzen für die DDR auch ein Spiel in der deutschen Nationalmannschaft bescherte. Es folgten 2 Spielzeiten für Werder Bremen im Oberhaus des deutschen Fußballs, bevor er über Fortuna Köln, Wattenscheid 09 und den Dresdner SC seine Karriere ausklingen ließ. Von 2003 an war Scholz Co-Trainer beim MSV Duisburg, den er zum Ende der Saison 2009 verlassen muss.

Dem Görlitzer Publikum in Erinnerung bleibt Scholz durch den alljährlichen Budenzauber mit Bundesligaprofis, den er jahrelang organisierte. Mit Werder Bremen gastierte er 1997 zu einem Freundschaftskick auf der Jungen Welt, sein Abschiedsspiel bestritt er mit den Mannschaft des NFV Gelb Weiß Görlitz und Bayer 04 Leverkusen ebenfalls auf dem heiligsten aller Görlitzer Rasen!
Quellen und weitere Informationen: Chronik TOOORE FÜR GÖRLITZ und wikipedia

Publiziert am: Freitag, 03. Juli 2009 (9829 mal gelesen)
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