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Hans-Jürgen Dörner

Die Geschichte des Hans-Jürgen Dörner beginnt eigentlich rund 20 Jahre vor seiner Geburt. Bereits in den 30er Jahren war Paul Dörner einer der gefürchtetsten Angreifer der Region. Der damals dominierende Klub STC Preußen Görlitz hätte diesen grandiosen Stürmer gern in ihren Reihen gehabt, um zusammen mit Erich Hennig die Gauliga Schlesien/Niederschlesien aufzumischen. Doch Dörner blieb dem Gelb-Weißen Konkurrenten treu und begründete damit eine Ära der Familie Dörner im Görlitzer Fußball. Die Söhne Horst und Heinz spielten bei Empor und Lokomotive Görlitz, Norbert Dörner hütete als Nummer den Kasten der BSG Motor WAMA in der Ersten DDR-Liga gegen Mannschaften wie Schkopau, Vorwärts Meiningen, Dynamo Eisleben, Eisenach und Riesa. Nach schwerer Verletzung beendete Dörner seine Torwartkarriere und spielte als Feldspieler weiter für Lokomotive Görlitz.
Der jüngste Spross der Familie Dörner war indes zu höherem bestimmt. Hans-Jürgen, genannt Dixie ging durch die Fußballschulen von Empor und Motor WAMA, ehe er mit erst 17 Jahren relativ spät nach Dresden zur SG Dynamo delegiert wurde. Bereits ein Jahr später folgte der Aufstieg der SG Dynamo in das Fußballoberhaus der DDR und gehörte in den 70er Jahren zu den Stützen der damals europaweit legendären Mannschaft. 392 Oberligaspiele (Vereinsrekord Dynamo), 65 Oberligatore, 94 FDGB-Pokalspiele, 65 Europapokalpartien und 96 Länderspiele brachten dem Libero den Titel „Beckenbauer des Ostens“. Zusammen mit Jürgen Croy gehört Dixie Dörner in den erlesenen Kreis der Spieler, die 3mal Fußballer des Jahres in der DDR wurden. Seine größten Erfolge waren der Olympiasieg 1976 sowie insgesamt 5 Meistertitel und 4 FDGB-Pokale mit der SG Dynamo Dresden. Hinter Joachim Streich steht er auf Platz 2 der Rekordnationalspieler der DDR.
Quellen und weitere Informationen: Chronik TOOORE FÜR GÖRLITZ und wikipedia

Publiziert am: Freitag, 03. Juli 2009 (10913 mal gelesen)
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